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Carsten Wagner
Pressesprecher
Bereichsleiter Presse und Kommunikation

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Kommunale Unternehmen setzen aufs Breitband

07.09.2011 + + + Der heute veröffentliche, neue "finanzreport" des Finanz- und Wirtschaftsrats beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU) befasst sich mit dem Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen. In der Publikation bewerten Finanzinstitute die wirtschaftlichen Chancen und Risiken, die mit dem Breitbandnetzausbau und dessen Betrieb verbunden sind. Zudem wird erklärt, wie solche Breitbandvorhaben finanziert werden können.

"Für die Attraktivität von Städten und Gemeinden sind moderne Kommunikationsnetze mittlerweile ebenso wichtig wie die Verkehrsinfrastruktur oder die Versorgung mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser", informiert VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Breitbandversorgung gehört heute zu den harten Standortfaktoren im Wettbewerb zwischen den Regionen." Rein betriebs-wirtschaftliche Renditeansprüche an die Breitbandnetze sind allerdings außerhalb dicht bebauter Siedlungsstrukturen kaum zu erreichen. Die Folge: "Vor allem der ländliche Raum könnte so zu einem weißen Fleck werden", so Reck.

"Kommunen und kommunale Unternehmen sind daher besonders gefordert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Bundesregierung die Breitbandversorgung im Koalitionsvertrag als Teil der Daseinsvorsorge bezeichnet hat." Bereits heute entwickeln zahlreiche kommunale Unternehmen mit der Breitbandversorgung ein neues Geschäftsfeld, weil längere Amortisationszeiten und zu erreichende Renditen zu ihrem sonstigen Kerngeschäft der netzgebundenen Ver- und Entsorgung als Daseinsvorsorge und Standortsicherung passen. "Der Finanzreport erörtert dazu nun erstmals wichtige finanzwirtschaftliche Fragen, die sich für diejenigen kommunalen Unternehmen stellen, die in die Breitbandversorgung einsteigen möchten."

Aus den gemeinsam mit den Gremien geführten Beratungen haben die öffentlichen Banken und Förderinstitute des Finanz- und Wirtschaftsrats beim VKU einen profunden Überblick über die kommunale Versorgungswirtschaft und richten ihre Angebote und Finanzdienstleistungen darauf aus. Der Finanzreport steht unter www.vku.de/finanzen-steuern/finanzreports.html zum Download bereit. Der VKU-finanzreport: Der finanzreport ist der Newsletter des VKU-Finanz- und Wirtschaftsrats beim VKU. Er widmet sich aktuellen finanzwirtschaftlichen Themen und bereitet sie in verständlicher Weise auf. Zielgruppen des Newsletters sind Geschäftsführer kommunaler Unternehmen, Aufsichtsrats- und Verwaltungsrats-mitglieder sowie Eigentümervertreter.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 236.000 Beschäftigten wurden 2009 Umsatzerlöse von rund 94 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der Strom-, 67,7 Prozent in der Erdgas-, 76,3 Prozent in der Trinkwasser-, 58,2 Prozent in der Wärmeversorgung und 12,8 Prozent in der Abwasserentsorgung.

 

 

 

Finanzreport 6 (2 MB)

 

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